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Blick auf die Demo gegen Zirkus Belly am 12.6.

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Wir sind sehr dankbar und begeistert, dass so viele Menschen gekommen sind und mit uns gegen Auftritte von Wildtieren im Zirkus friedlich protestieren wollten. Etwa 60 Personen waren laut Polizei zur Demo gekommen.

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Leider war von Seiten des Zirkus von Anfang an eine sehr aggressive Stimmung. Die Demonstranten waren friedlich und freundlich, trotzdem wurden sie von den Zirkusmitgliedern beleidigt und bedroht. Nach dem Abschluss der Demo entlud sich die aggressive Stimmung in einem Angriff auf einen 16-jährigen, der einen Aufkleber auf ein Zirkusplakat geklebt hatte. Ein 13-jähriger Zirkusjunge verpügelte den am Boden liegenden, der immer wieder rief „Entschuldigung, Entschuldigung…“ bis andere einschritten. Der Kommentar des Oberhaupts der Zirkusfamilie: „der ist 13, der darf das“. Anzeige wurde erstattet.

Die Problematik von Wildtieren im Zirkus ist seit vielen Jahren bekannt. Es ist unmöglich, Tiere artgerecht zu halten, die in Freiheit teilweise hunderte Kilometer große Reviere haben, wie Löwen und Tiger, die in starken Familienverbänden leben und hunderte Kilometer zurücklegen wie Elefanten. Das Leben im Zirkus bedeutet für Wildtiere lebenslange Gefangenschaft und Qual, auch dann, wenn sie nicht wild gefangen wurden sondern in Zoos geboren und später zum Zirkus abgeschoben wurden.

Besonders problematisch im Zirkus Belly: Dort lebt seit fast 40 Jahren ein Schimpanse, der sein Leben in einem kleinen Käfig fristet und an der Leine in der Manege herumgeführt wird. Seit vielen Jahren verbieten die Zirkusleitlinien das Mitführen von Menschenaffen in einem Zirkus, doch niemand schreitet ein, um Robby endlich ein anderes Leben zu ermöglichen. Eine niederländische Auffangstation für traumatisierte Zirkustiere hat einen Platz für Robby reserviert, doch die Chancen stehen schlecht, dass Robby geholfen wird.

Bereits zwei mal hat der Bundesrat den Bundestag aufgefordert, ein Gesetz zu verabschieden, das die Wildtierhaltung im Zirkus verbietet, bisher ohne Erfolg.

Wir haben in verschiedenen Aktionen bereits über 2000 Unterschriften gegen die Wildtierhaltung im Zirkus gesammelt und der Stadt offiziell überreicht. Wir werden weiter protestieren und hoffen, eines Tages zu erreichen, dass Lüneburg wie viele andere deutsche Städte, Zirkussen mit Wildtieren keine Flächen mehr zur Verfügung stellt. Dies ist wäre erster Schritt, auch wenn in der veganen Lebensweise gar keine Tierhaltung in Zirkussen akzeptabel ist.

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